MF-Verlag
Geigen, Gauner und Ganoven
Geigen, Gauner und Ganoven
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Eine Stradivari zu stehlen ist erstaunlich einfach. Sie zu verkaufen ist fast unmöglich.
Trotzdem verschwinden die berühmtesten Geigen der Welt immer wieder. Aus Garderoben und Hotelzimmern, aus Musikhochschulen und Wandtresoren. Und einmal auf einem eiskalten Parkplatz in Milwaukee, mit einem Elektroschocker.
Geigen, Gauner und Ganoven erzählt sieben wahre Fälle, von St. Petersburg 1908 bis Berlin 2022. Recherchiert aus Gerichtsurteilen, Polizeimeldungen und Zeitungsarchiven, erzählt mit Sinn für Spannung und gelegentlich mit einem Augenzwinkern. Wahr ist alles, was nicht ausdrücklich als Vermutung gekennzeichnet ist.
Sieben wahre Fälle
◆ Bronisław Hubermans Stradivari, gleich zweimal gestohlen: 1919 in Wien und 1936 in der Carnegie Hall.
◆ Roman Totenbergs „Ames“-Stradivari, 35 Jahre verschwunden.
◆ Die Lipiński-Stradivari: ein Überfall nach dem Konzert und neun Tage Suche mit Polizei und FBI.
◆ Ein Einbruch in ein niedersächsisches Rittergut und eine Polizeifalle mit falschem Käufer.
◆ Eine Gagliano aus einer Berliner Musikhochschule, verkauft für 200 Euro.
◆ Eine Stradivari aus Wien, bei der vor Gericht die Frage stand, ob sie überhaupt eine ist.
◆ Eugène Ysaÿes „Hercules“, verschwunden in St. Petersburg und siebzehn Jahre später in Paris wieder aufgetaucht.
Für True-Crime-Leser, Musikliebhaber und alle, die einmal hinter die Kulissen der Geigenwelt schauen wollen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ein Geschenk für jeden, der Geige spielt oder jemanden kennt, der es tut.
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